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 Liebe FreundInnen und UnterstützerInnen,

 

Passend zum Jahresabschluss, bekommt ihr nun auch die Bilanz für unserer Tätigkeiten in Äthiopien, Konso diesen Jahres.

 

Natürlich wollen wir euch einige schöne Aufnahmen von unserem Aufenthalt im Feburar 2016 nicht vorenthalten.

 

Mit der Nachricht, Termiten hätten das Schulgebäude angegriffen, sind wir im Februar zu zweit nach Konso gereist, um den Zustand des Viva Humanidad-Gebäudes zu überprüfen.

Nach einer langen Reise durch das Land, kamen wir endlich in Konso, in der Gemeinde Sorrobo an und konnten beruhigten Gewissens feststellen, dass die Arbeiten bereits im vollen Gange war.

Hauptaufgabe war die Sanierung der Rückwand, die durch einen Termitenangriff beschädigt war. Koordiniert wurden die Arbeiten von Tariku und Girma, die gleichzeitig als unsere Übersetzer fungierten.

 

Aber auch Arbeiten an der Außenanlage wurden gemacht zum Beispiel ein Bau einer Rundbank um einen Schattenbaum und andere Arbeiten, wie die Reparatur eines Wassertanks für das Regenwasser.

 

Aufgrund des Mangels an Schulbänken beschlossen wir, defekte Gestelle zu reparieren und daraus neue anzufertigen. Hierbei entstand eine richtige Manufaktur, an der Schüler, Lehrer und Dorfbewohner mitarbeiteten. Gemeinsam schafften wir 26 neue Schulbänke herzustellen!

 

Außerdem wurde auf dem Schulgelände ein Komposthaufen angelegt, um hier die Möglichkeit zu schaffen fruchtbaren Nährboden herzustellen, der dann später für den Anbau von Gemüse genutzt werden kann. Auch das Einführen einer Mülltrennung für die Sauberkeit des Schulhofes wurde schnell verstanden und dankend angenommen. Die Kinder fingen sofort an, ihren Schulhof von Papier- und Plastikresten zu befreien.

 

Nach getaner Arbeit, gab es eine nette Abschlussveranstaltungen mit den Arbeitern, Lehrern und Schülern und den Ältesten aus Konso. Dazu natürlich viel Essen, Musik und Lagerfeuer.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Eure Viva Humanidad-Crew

 

Vor 40 Jahren waren noch 40 Prozent der Landfläche Äthiopiens mit Wald bedeckt, heute sind es knapp drei Prozent. Die Infolge des Klimawandels zunehmenden Wetterextreme, ausgedehnte Dürren im Wechsel mit kurzen aber heftigen Regenperioden, sorgen immer häufiger für Überschwemmungen, wobei fruchtbare Bodenschichten abgetragen werden. Anhaltende Rodungen durch ausländische Großplantageninvestoren bedrohen zusätzlich das Leben der einheimischen Landbevölkerung für die Holz traditionell der wichtigste Rohstoff ist. Es dient als Feuerholz zum Kochen und als Baummaterial für Hütten und Werkzeuge. Auch im Gebiet der Koyo-Schule, das einst von Wald bedeckt war, ist der Rückgang des Baumbestandes dramatisch und führt zur Erosion der Böden. ..

OneTree

VivaHumanidad e.V. hat daher in Zusammenarbeit mit der Koyo-Schule, dem Gemeinderat und einem lokalen Umweltexperten das Baum-Projekt „One Tree for the Future“ entwickelt, das in den nächsten Jahren den Schwerpunkt unserer deutsch-äthiopischen Schulpartnerschaften bildet.